Archiv für Februar 2009

21
Feb
09

Respekt ist für mich ein muss

Wie meine Freundin sagt: „Ich bin die Königin und er ist der Ritter“.  Schön und gut, doch ein Ritter hat Respekt gegenüber seiner Königin. Dass eine D/s Beziehung nicht 7/24 gelebt werden kann ist mir auch schon aufgefallen   :-)    Oft ist man genervt, aggressive und reagiert das auch gerne an seinem Partner ab. Aber es sollte sich nach einigen Jahren Beziehung eine gewisse Umgangsform eingespielt habe. Ich habe immer noch grosse Mühe von subi auf eine agressive Art angefahren zu werden, wenn andere anwesend sind. Viele unserer Bekannten wissen, dass wir eine spezielle Beziehung miteinander haben, einige wissen es for sure. Die Blicke der anderen sind für mich eine Demütigung. Und ich bin nicht der devote!  Ich bin eine der Frauen, deren Emotionen ins Gesicht geschriebe steht. Ich fühle, wie ich rot anlaufe und mich richtig schäme. Wie reagiert man da am besten? Mit Bestrafung?Natürlich, zu Hause geht das, aber im Restaurant oder zu Besuch liegt das ja nicht drin. Oder doch? Wie bestrafe ich subi sofort, ohne das es zu ersichtlich ist? Ich habe ihm schon oft einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben. Doch es ist billig und hat keinen Stil. Ihn unter dem Tisch treten? Wohl auch nicht. Wie wäre es mit einer Bemerkung?

Wo ist dein Platz?    Wo gehörst du hin?     Wolltest du das eben sagen?   Ist das die richtige Art mit deiner Partnerin zu sprechen?

Er muss sofort merken was ich meine, und um seinen leichten Hang nach Demütigung zu stillen, muss sie so formuliert sein, dass Feinhörige wissen um was es geht. Wie wäre es mit

du hast deine Grenze gerade überschritten!

So soll es sein

Grüsse Naguri

18
Feb
09

Die Peitsche spricht wieder

Das Haus voller Jugendlichen, die unser ruhiges Leben durcheinanderbringen, keine Zeit alleine für uns, da wir beruflich sehr angagiert sind und noch meetings oder Einladungen haben. Um dies zu überlegen haben wir uns am Samstag einen schönen Nachmittag/Abend gemacht.

Vorwarnung per sms um subi darauf einzustellen erfolgte schon am Freitag. Samstag morgen hatte ich Schule, doch ich war irgendwie nicht recht bei der Sache. Da wir uns in den letzten paar Monate bei keiner Sessions oder Party ausgelebt hatten, wollte ich, dass es für beide stimmte. Ich habe mir nichts vorgenommen, keine Pläne gemacht, sondern einfach nach Lust und Laune gehandelt und es war perfekt. Ausbaufähig – klar, aber wir waren beide zufrieden und happy.

Also, nichts grosses planen, sondern einfach mit den Schwingungen mitgehen und es wird gut – für uns. Ich habe subi am 28. Februar zur Party in Oensingen eingeladen. Wir freuen uns drauf.

Einen schönen Tag

Naguri

08
Feb
09

Tote Hose

Entweder haben wir zuviel zu tun,  sind zu müde,  haben Besuch oder gehen zu Besuch. Wir bringen es einfach nicht fertig, etwas D/s in unser Leben zu bringen. Wie immer – ich!!! bringe es nicht fertig. Tagsüber, wenn ich etwas Zeit habe, oder im Zug sitze, stelle ich mir vor was ich machen möchte. Sobald ich aber Zuhause bin, ist mein Gehirn auf Halbmast.

Letzte Woche habe ich mich mit meinen zwei Freundinnen zum monatlichen Austausch getroffen. Wie immer sehr interessant. Dass eine D/s, SM Beziehung mit Hoch und Tiefs verbunden ist haben wir schon öfters diskutiert. Die Erwartungen seitens der subs ist immer präsent und die Herrin steht dadurch oft unter Druck. Ich bin in der glücklichen Lage, dass subi nicht zu oft „reklamiert“. Doch ich weiss das er sich mehr dominanz wünscht. Meine Bemerkung im vorhergehenden Post war aus Frust geschrieben und nicht fair. Wenn ich nicht in der Lage bin, meinen subi dorthin zu bringen wo ich ihn haben will, muss ich an mir arbeiten. 

Egal welche Beziehung man hat, es geht nicht ohne gegenseitigen Respekt, Verständnis und Einfühlungsvermögen. Genau aus diesem Grund finde ich es wichtig, dass beide Partner sich Mühe geben zusammen zu kommunizieren. Den wir wollen beide das gleiche; sich gegenseitig glücklich machen. Aber leider hört sich das einfacher an als es ist. Wr haben uns entschieden, unser Leben gemeinsam zu gehen und dies ist die grösste Herausforderung die es gibt.