Archiv für März 2008

31
Mär
08

Über 3′700 wurde meine Seite angeklickt. Super und vielen Dank.

 Spezielle Grüsse und ein grosses Danke an meine zwei lieben Freundinnen, mit denen ich heute Abend ein gutes Essen, in einem schönen Lokal, mit guten Gesprächen geniessen durfte.

Ich bin mit meinen Gedanken bei euch

Muntsch Naguri

19
Mär
08

Ich entscheide über seine sexualität

Heute morgen wurde ich als „gemein“ tituliert. Warum? Weil ich subi morgends aufreize, kurz vor den Orgasmus bringe, ihm aber nicht erlaube zu kommen?  Dafür das es ihm nicht gefällt, geniesst er jede Sekunde. Auch habe ich ihm verboten mich oberhalb der Schenkel zu berühren. Schauen ja, anfassen nein.

Er schreibt zu “Blogs zu D/s Beziehungen“:

Es bleibt nachzutragen, dass eine D/s-Beziehung bei der die Frau den domninanten Part inne hat, ein Anachronismus in der heutigen Gesellschaft darstellt. Nach wie vor soll Sie dem manne untertan sein, sich um Haushalt und Familie kümmern. So wird die Frau in der Regel erzogen und der mann sowieso. Nun führt die Rollenumkehr unweigerlich zu einem gewissen Gefühlsdurcheinander, manchmal auch zu einem Chaos. 

Wenn man es genauer untersucht, sind wir Domms immer noch dem Manne untertan. Er lässt es uns immer wieder spüren. Hier eine Anspielung auf „Du bist gemein, weil du mich nicht kommen lässt“ und da ein „Du musst halt deine Ansichten und Haltung ändern damit du…..“ und wie reagieren wir? Wir haben ein schlechtes Gewissen, weil wir nicht tun, was mann von uns erwartet. Ich bin nun über 50 und es braucht Zeit, solche Vorurteile, vor allem aber meine Einstellung zu ändern. Ich kenne Frauen, die von ihren männern so in die Enge getrieben werden, dass sie nicht mehr wissen wie sie sich wehren können. Entweder gibt es nicht genug Befehle, Bestrafungen, einige wollen vorgeführt werden und andere schleifen ihre Frauen von einer Party zur anderen. Wir lassen uns von unseren männer in die Ecke drängen und wissen nicht, wie wir uns wehren sollen. Wo bleibt unsere Dominanz, unsere Kraft? Wir wollen die starken Frauen sein und den Mann zu unserem Untergebenen degradieren. Wir wollen das Sagen haben und wir wollen, dass sie uns auf Händen tragen. Sie geben uns das Werkzeug dazu und wir? Wir können es nicht richtig einsetzen! Wir haben Probleme uns das zu holen, was sie uns vor die Füsse legen. Also gehen wir gegen die Zeit und ändern es.

Ich entscheide über seine sexualität und in Zukunft wird sich Vieles ändern. Ich werde sein Angebot annehmen und seine Träume wahrwerden lassen und dadurch kann ich mich immer mehr in meine Rolle als die Frau seiner Träume und Bestimmerin seines Schicksals hineinleben.

Gruss Naguri

11
Mär
08

happy birthday subi

Einen Tag voller Erotik, Dominanz und ausschliesslicher Zweisamkeit; mein Geburtstagsgeschenk an subi.

Das Joch, welches von ihm mit Hingabe restauriert wurde, hat er an den Haken in der Decke gehängt. Es ist eine Weile her, seit ich die Peitschen und Klatschen gebraucht habe. Vorher hatte ich immer das Gefühl, ich müsse ihn bestrafen, heute jedoch finde ich, dass das Nichtbestrafen eine viel schönere Strafe ist, speziell für mich. Ich habe ihm die Augen zugebunden, seine Hände am Joch und die Fussfesseln an der Spreizstange befestigt. Ein schöner Anblick, speziell im hohen Spiegel der in unserem Schlafzimmer hängt. Mit der kleinen Handklatsche habe ich sein Hinterteil so richtig warm geklopft. Der Teppichklopfer ist ein schmerzhaftes Instrument, aber es gibt schöne Striemen. Leider nicht so schöne wie ich es möchte, aber schliesslich muss der Schmerz in erster Linie geil sein. Die Kerze, die wir in Ikea kürzlich gekauft haben, habe ich angezündet und der Wachs tropfte langsam auf die Spitze seines Gliedes. Ein herrlicher Anblick! Es macht mich an diverse Sachen an ihm auszuprobieren um zu sehen wie er reagiert. Ich liebe es ihn soweit zu bringen, dass er kurz vor dem Abspritzen ist, aber ich ihm dann kurz davor verbiete zu kommen. Keine Sorge, ich bin nicht so gemein. Er durft beim Zubettgehen vor mir auf die Knie sinken und auf meine Füsse abspritzen.

Naguri

07
Mär
08

Zu dominant, gibt es das?

Zur Zeit mache ich diverse Ausbildungen um mich beruflich neu zu orientieren. Gestern nun, hatte ich ein Gespräch mit meiner Ausbilderin, die mir zu Herzen legte, nicht so dominant zu sein!!!!????

Monatelang lebe ich mich mehr in meine Rolle als dominante Gefährtin ein und muss nun sehen wie eng der Grat ist, den man geht. Es kommt nicht überall gut an. Viele sind von dominanten Frauen überfordert und ich kann die jungen Männer heute schon verstehen, wenn sie Angst haben, eine Frau anzusprechen. Meine Tochter, jung und bildhübsch, hat die Eigenschaft hochnäsig auf ihren Highheels durch die Stadt zu stolzieren und tut so, als sehe sie die Blicke nicht, die ihr folgen. Sie ist sich ihrer Macht bewusst, doch sie trägt sie eher als Schutzschild vor sich her.

Bei mir hat das dominante Auftreten zur Folge, dass mir der Zugbegleiter aus dem Zug hilft. Mein Studienkollege den Abfalleimer parat hält, damit ich meinen Teebeutel wegwerfen kann und der Lehrer mir den Vortritt lässt. Mein subi allerdings, scheint in die andere Richtung zu gehen. Ich habe letzte Woche eine Liste der Vergehen aufgestellt und jeden Tag kommt etwas Neues dazu. Er wird sich am Wochenende damit auseinandersetzen müssen! Also, wieviel Dominanz ist gut? Da die Beziehung mich immer mehr formt, ist es schwer, diese nicht zu fest in den Alltag einfliessen zu lassen. Auf der anderen Seite geniesse ich die Aufmerksamkeit immer mehr und möchte diese auch ausbauen. Ich beobachte mich und die Menschen um mich herum intensiver, um zu sehen, wie weit ich gehen kann. Es ist wie ein Spiel. Die Hauptsache aber ist, dass es in unserer Partnerschaft stimmt und ich die Dominanz ausleben kann, die ich will. Also subi, freu dich auf das Wochenende.

Naguri

07
Mär
08

Blogs zu D/s Beziehungen

Ich versuche seit langem neue, interessante, deutschsprachige Blogs zum Thema D/s zu finden. Ausser denen, die ich schon aufgeführt habe, werde ich einfach nicht fündig. Regelmässig lese ich die Beiträge in „der Schlüssel“ und „Minervas Juwelen“ doch es würde mich schon interessieren ob es noch andere Paare gibt, die über ihre Erfahrungen reden. 

Immer die dominante Partnerin zu sein, erfordert ein gewisses Mass an Selbstdisziplin. In den letzten zwölf Monaten habe ich mich stark verändert. Das Zusammenleben mit einem devoten Mann zeigte mir meine Stärken und Schwächen. Auf der einen Seite bin ich nun fähig, meinen privaten Probleme mit der Familie, viel objektiver und selbstbewusster entgegen zu treten. Ich kann meine emotionellen Ausbrüche viel besser kontrollieren und dementsprechend eine Entscheidung treffen. Im beruflichen Bereich, kann ich Absagen als etwas natürliches akzeptieren, da ich weiss, dass es immer vorwärts geht und das Richtige kommen wird. Es war ein langer Weg, doch ich habe mich zu einer selbstbewussten Frau entwickelt, die weiss was sie will und Entscheidungen leichter trifft.

Viele sagen, dass eine BDSM oder D/s Beziehung viel weniger Gefahr läuft langweilig zu werden. Das stimmt, jedoch die privaten Probleme der Beziehung sind genau die gleichen wie bei einem Paar das eine Vanilla Beziehung hat. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, die Probleme sind grösser. Was ist nun wenn eine dominante Frau auch ab und zu als Frau, Kameradin, Freundin behandelt werden will? Die anlehnungsbedürftig ist, weil es im Job nicht so gut geklappt hat, oder sie einen schlechten Tag mit den Kindern hatte, usw.? Aus Gesprächen mit anderen Ladies weiss ich, dass ein sub oft damit überfordert ist. Sorry Männer, oft ist es so, egal was mein sub dazu sagt! Zur Zeit lese ich ein neues Buch, welches von einem sub handelt der in einer D/s Beziehung gelebt hat. Es ist ganz  anders geschrieben als die herkömmlichen Bücher die ich bis jetzt gelesen habe. Nichts gegen Grimme, er schreibt fantastisch (wünschte ich könnte mir eine kleine Scheibe davon abschneiden) aber es ist interessant von eine devoten Seite zu hören.

Also wenn irgendwo, irgendwer eine gute Seite kennt, gebt sie mir bekannt.

Gruss Naguri